Camping la Pietra
Dies war der erste Campingplatz, den wir von der Fähre kommend angesteuert haben (zu erreichen auf der Küstenstraße, die von Bastia aus aufs Cap führt) und es war gleich ein Glücksgriff. Auch wenn man mit der Fähre erst abends gegen 20 Uhr in Bastia ankommt, hat man noch genügend Zeit, den Platz zu erreichen – Fahrzeit ca. 20 – 30 Minuten (man ist allerdings aufgrund der überwältigenden Landschaft gleich am Anfang des Cap Corse zu mehrmaligem Anhalten verführt). Die Rezeption schließt um 21 Uhr.
Der Platz ist tip-top ausgestattet. Ein kleiner Mini-Markt mit einem überaus reichhaltigem Angebot ist von 8 Uhr bis 21 Uhr geöffnet (schliesst aber einige Stunden während der Siesta) und dort bekommt man wirklich fast alles. Zudem gibt es auf dem Platz ein sehr nettes Restaurant, das wir selbst aber nicht probiert haben.
Der Campingplatz ist parzelliert, wobei eine Parzelle wohl nur größeren Zelten oder Wohnwägen bzw. Leuten zusteht, die mehrere Tage/Wochen bleiben. Für eine Nacht wurden wir auf eine große Wiese verwiesen, die auch sehr nett ist, wo man allerdings kaum Schatten findet.
Die Sanitäranlagen waren sehr sauber und sogar mit Toilettenpapier ausgestattet.
Es gibt auch noch einen Swimmingpool auf dem Platz. Das Meer ist auf einem kleinen Schleichweg durchs Gebüsch zu Fuß in ca. 5 min. erreichbar und der Strand von Pietracorbara ist wirklich sehr schön, wird in der Hochsaison allerdings auch schnell voll. Wir waren morgens um 10 da, da war es noch schön ruhig, eine Stunde später war schon ziemlich viel los.
Wir haben für 2 Personen inkl. Auto und Zelt ca. 26 Euro bezahlt – in der Hochsaison etwa der Durchschnittespreis für Campingplätze in Küstennähe. Der Platz war einer der gepflegtesten, die wir gesehen haben.
Kritik von Martina B., 31. 8. 2011
Meine Freundin (20) und ich (23) waren vom 11.07.11 – 15.07.11 am Campingplatz La Pietra. Man findet den Campingplatz recht schnell, man fährt die D80 von Bastia Richtung Cap Corse. Nach ca. 20 km kommt man zum Strand von Pietracorbara, dort führt die D232 Richtung Pietracorbara. Der Campingplatz La Pietra ist bereits am Strand angeschrieben. Von der D232 zweigt rechts die Straße zum Campingplatz ab.
Der Empfang am Campingplatz war freundlich. Es wurde aber weder Deutsch gesprochen, noch wurden wir mit dem Golfwagen über den Platz gefahren, wie wir es von anderen gehört und gesehen hatten. Wir hatten die Möglichkeit zwischen 5 verschiedenen „Streifen“ zwischen Hecken zu wählen. Der Platz auf dem wir unser Zelt aufgestellt haben ist künstlich mittels Hecken angelegt. So fällt es recht schwer eine Wäscheleine, einen Kanister mit Wasser oder Körbe aufzuhängen. Der Boden ist recht weich; es ist wie eine Wiese auf der man sein Zelt aufschlägt. Wir entschieden uns dafür, ganz unten unser Zelt aufzuschlagen, was sich als Vorteil herausstellte, denn alle anderen, die in einem dieser Streifen ihr Lager hatten, mussten immer einen Teil freilassen, dass die Autos der anderen Camper vorbei konnten. Desweiteren führt der Weg zu den Sanitäranlagen, direkt durch die Plätze der anderen.
Der Campingplatz selber verfügt über einen ziemlich großen Pool, der jedoch untertags recht voll war, sodass wir nie schwimmen gegangen sind. Direkt neben dem Pool ist das Restaurant. Wir aßen dort zweimal. Das erste Mal eine Pizza. Auf der Karte steht jedoch überall, dass sie mit Emmentaler ist, man kann jedoch ohne Probleme nach Mozzarella fragen. Die Pizza war ok. Am letzten Abend haben wir ein Entrecote mit Pommes und Sauce Rockford gegessen. Es hat uns sehr gut geschmeckt.
Es ist außerdem ein Shop vorhanden. Man bekommt morgens Baguette und Croissants. Auch sonst ist das Angebot recht vielfältig, die Preise haben Campingplatz-Niveau.
Die Sanitäranlagen sind, wie mein Vorredner bereits geschrieben hat, wirklich sehr vorbildhaft. Sie wurden jeden Tag gereinigt und Klopapier ist auch vorhanden. Warteschlangen konnten wir kaum beobachten.
Der Weg zum Strand führt durch einen kleinen Wald. Man kommt auf die Straße und muss ein kleines Stück dort entlang bis man über einen Parkplatz zum Strand kommt. Man geht ca. 5 min. Am Strand gibt es drei Restaurants, in denen wir einmal was getrunken haben, um uns die Speisekarte näher anzuschauen. Sie hatten eine gute Auswahl an Gerichten, waren jedoch um einiges teurer als das Restaurant am Platz. So bezahlte man dort für eine Pizza Margaritha geschlagene 11 Euro.
Der Strand im Allgemeinen war sehr stark frequentiert, man musste richtiggehend nach einem freien Platz suchen und so kam es, dass wir nur zwei Mal kurz am Strand waren und die restliche Zeit die Dörfer der Umgebung erkundeten.
Im Großen und Ganzen hat es uns recht gut gefallen am Campingplatz La Pietra.
Kritik von Lucas Schmidt, 24. 7. 2011
Der Camping La Pietra in der Gemeinde Pietracorbara, an der Ostküste des Cap Corse. Es handelt sich hierbei mit Abstand um den schönsten und am besten ausgestatteten Platz des Caps. Der Empfang ist sehr freundlich. Bei der Ankunft wird man mit einem Elektromobil über den Platz gefahren und kann sich so einen Überblick verschaffen.
Der Camping verfügt über schattige Stellplätze, die mit Hecken voneinander abgetrennt sind. Zum Platz gehört auch eine grosse Wiese, auf der man in der kühleren Vor- oder Nachsaison auch sonnige Plätze findet.
In den komfortablen und vorbildlich sauber gehaltenen Sanitäranlagen läuft meist korsische Musik und so kann man zu Stücken von Chjami Agjalesi, Petru Guelfucci oder Feli seine Dusche nehmen.
Seit 2008 verfügt der Platz über eine tolle Poolanlage, von der aus man bis hin zum Monte Stello blicken kann. Zum Strand hinunter, der in diesem Jahr leider mit viel Seegras verschmutzt war, führt ein Fussweg hinunter. Der letzte Bereich aber, der durch Schilf führt, war im Juli noch sehr sumpfig und es wird vermutlich noch viele heisse Tage brauchen, bis der Weg ohne schmutzige Schuhe begehbar werden wird.
Gleich neben dem Pool stehen zwei neue Tischtennistische. Schläger und Bälle sind inklusive!
Im kleinen Lebensmittelgeschäft gibt es das Wichtigste, von einer Zahnbürste allerdings einmal abgesehen. Morgens bekommt man auch Baguettes und Croissants.
Im Restaurant gibt es ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, das allerdings mit 10 Euro einen stolzen Preis hat. Das Restaurant ist noch verbesserungsfähig. Die Pizzen sind zwar sehr lecker, jedoch ist die Auswahl bei den Fleischgerichten gering und unsere Spiesse waren sehr durchzogen. Das Salatbuffet à Discretion kostet ebenfalls stolze 10 Euro.
Die Preis für eine Übernachtung ist gehoben. Ein Erwachsener zahlt in der Hochsaison 9.80 Euro. Somit kommen zwei Erwachsene mit Zelt und Auto auf 26 Euro zu stehen. In der Vorsaison sind es noch 21.80 Euro. Recht viel fürs Cap Corse.
Für uns aber gehört der Platz zu den schönsten Korsikas und ist sicherlich die Nummer 1 auf dem Cap!
Kritik von Martin Lendi, 6.7.09
Lage des Camping La Pietra
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